Zimtsterne – die dürfen bei uns auf keinem Plätzchenteller fehlen…

Zimtsterne – die dürfen bei uns auf keinem Plätzchenteller fehlen…

Hallo ihr Lieben,

hat bei euch die Weihnachtsbäckerei schon geöffnet? Ich stecke seit dem letzten Wochenende rund um die Uhr, mit dem Kopf zwischen Mehl und Eiern, tänzle in der Küche zu den ersten Christmas Songs und schiebe dabei hüftschwingend ein Backblech nach dem anderen in den Ofen. Gott sei Dank hängt der Stromzähler bei den Spinnen im Keller und der Anblick, des sich immer schneller drehenden Rädchens bleibt mir erspart. Aber so ist es nun mal! Wer die Weihnachtszeit liebt und dabei auf keine Plätzchen verzichten möchte, nimmt dies doch gerne in kauf…

Im Durchschnitt backe ich zur Adventszeit ca. 12-13 verschiedene Sorten an einem Wochenende. Nein ich bin nicht verrückt (vielleicht ein bisschen), ich habe nur eine ziemlich „gefräßige Plätzchen-Backmuffel-Familie – bis auf Omi natürlich“, die mir gerne zum ersten Advent ihr Plätzchendosen vorbeibringen (das sind wirklich große Dosen *lach*), mit der Aufschrift – „Bitte, bitte einmal füllen!” – aber natürlich, für meine Liebsten mache ich doch fast alles! Nun ist es so, dass natürlich jeder seine ganz besonderen Vorlieben in Sachen Weihnachtsgebäck hat. Mein Mann liebt z.B. Hildaplätzchen (mittlerweile mache ich da schon die doppelte Ration), Sohnemann mag Vanillekipferl und Nougatstangen und ich könnte für Zimtsterne mein letztes Hemd geben, wenn ich eins hätte. Doch leider besteht zwischen mir und den Zimtsternen auch so eine Art *Hassliebe*, was wohl daran liegen könnte, dass ich die Baisermasse nie so perfekt aufgetragen bekomme, wie ich es eben gerne hätte.

Da kann es schon mal passieren, dass ich mich gefühlte 5 Minuten an nur einem einzigen Stern verkünstel. Wer jetzt in Mathe aufgepasst hat, kann sich ausrechnen wie viel Zeit ich in meine heiß geliebten Zimtsterne opfere. Und das ist ein Punkt, der gerade mal nach zehn fertigen Sternen, schon wieder endlos nervt – es geht nicht voran! Kennt ihr das? Aber zum Glück ist da mein Sturkopf! Habe ich mir etwas vorgenommen oder gar schon angefangen, dann wird es auch zu Ende gebracht – Aussteigen zählt nicht! Zu schön ist einfach der Gedanke daran, mit einer heißen Tasse Tee und einem Teller duftender Zimtsternen, eingekuschelt in der Wolldecke zusammen mit seiner Familie auf der Couch zu liegen, ein altes Märchen im Fernseher zu schauen, während die Adventskerzen beruhigend vor sich hin flackern. *Oh du wunderschöne besinnliche Zeit*.

Jetzt lasst euch aber nicht abschrecken, es ist doch auch ganz egal ob perfekt oder nicht, dass wichtigste ist, dass sie schmecken…

Nun wünsche ich euch einen wunderschönen Wochenstart und sende zuckersüße Zimtsterngrüße

Natascha

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50 Stück
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Zutaten
Baiser
Portionen: Stück
Anleitungen
Zimtsterne
  1. Aus Mandeln, Puderzucker, Zimt, Zitronenabrieb, 2 Eiweiß und Amaretto einen glatten Teig herstellen. Eine Arbeitsplatte mit gem. Mandeln bestreuen und den Teig darauf ca. 1 cm dick ausrollen. Sterne ausstechen, auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche geben.
Baiser
  1. Das einzelne Eiweiß mit einer Prise Salz sehr steif schlagen, Puderzucker dabei einrieseln lassen und weiter cremig schlagen. Ausgestochene Sterne mit Baisermasse gleichmäßig bestreichen.
  2. Im vorgeheizten Backofen (150°C Ober-/Unterhitze) auf unterster Schiene ca. 10-15 Minuten backen bzw. trocknen. Die Baisermasse sollte dabei weiß bleiben. Auf dem Blech abkühlen lassen und in Plätzchendosen lagern.
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