Quarkbällchen

Quarkbällchen

Endlich habe ich mich dazu überwunden und Quarkbällchen auf Wunsch selbst gemacht. Da ich eigentlich sehr selten frittiere und generell kein Freund von Fritteusen bin, habe ich für die Herstellung der Quarkbällchen meine Fritteuse in den Tiefen des Kellers gelassen und zu einem normalen Topf mit Sonnenblumenöl gegriffen.
Die Zubereitungen des Teiges ist in weniger als 5 Minuten erledigt und schmeckte schon beim puren Versuchen richtig gut. Auch das frittieren im Topf stellte sich problemloser da, als ich es zuvor angenommen hatte. Da es im Topf  etwas schwierig ist die perfekte Temperatur zu ermitteln gibt es einen einfachen Trick: einfach einen langen Holzspieß in den Topf halten, sobald am Spieß Bläschen aufsteigen kann es losgehen. Mit Hilfe eines Eisportionierers (optional einfach 2 Esslöffel nehmen) wurden Kugeln geformt und vorsichtig in den Topf gleiten gelassen. Innerhalb von kurzer Zeit und nach öfteren Wenden nahmen die Bällchen richtig schön Farbe an und waren bereit das Bad in dem heißen Fett zu beenden.

20140818_DSC00915

Schnell wurden die Bällchen einzeln mit der Schaumkelle abgeschöpft um auf etwas Küchenpapier das überschüssige Fett zu verlieren. Natürlich musste ich erst einmal, bevor es mit der Massenproduktion weitergehen konnte, die ersten Ergebnisse testen. Hmmm, waren die lecker, fluffig und soft, genau so sollen echte Quarkbällchen auch schmecken. Ich musste mich wirklich beherrschen, bereits nicht die erste Fuhr ungezuckert verputzt zu haben. So ging die Herstellung der Quarkbällchen weiter, bis meine Schüssel leer war und auf unserem Esstisch eine große Schüssel voll mit wunderbaren, mundgerechten Quarkbällchen stand. Die Bällchen überlebten nicht lange, denn jeder der nur am Esstisch vorbei ging konnte der Versuchung nicht widerstehen und musste einfach mal wieder in die Schüssel greifen. Für mich war es ein reines Schauspiel an diesem Tag und konnte einfach nur in mich hineinschmunzeln, denn an diesem Tag sah ich alle nur in Bewegung, kauend und mit fröhlichen Gesichtern in unseren vier Wänden herumlaufen.

20140818_DSC00904

Fazit: Diese Bällchen sind genial, einfach und wird es ab jetzt bestimmt öfters geben! Sie schmecken viel besser als die vom Bäcker um die Ecke und garantiert günstiger! Ob ich meine Fritteuse doch noch aus dem Keller hole, überlege ich mir noch.

Tipp: übrig gebliebene Bällchen lassen sich noch am gleichen Tag problemlos einfrieren. So hat man auch immer mal schnell was zum spontanen Kaffeebesuch im Haus. Sie schmecken aufgetaut noch genauso gut wie frisch gebacken.

Liebste Grüße Natascha

Quarkbällchen
Rezept drucken
Klein, rund und schnell im Mund. Leckere Quarkbällchen die im Handumdrehen gemacht sind. Kinder lieben sie, aber auch Erwachsene greifen bei den in Zucker gepuderten Bällchen gerne zu.
Quarkbällchen
Rezept drucken
Klein, rund und schnell im Mund. Leckere Quarkbällchen die im Handumdrehen gemacht sind. Kinder lieben sie, aber auch Erwachsene greifen bei den in Zucker gepuderten Bällchen gerne zu.
Zutaten
Portionen:
Anleitungen
  1. Aus allen Zutaten einen Teig herstellen. Der Quarkbällchenteig ist recht zäh und klebrig. Soll aber so sein 😉
  2. In einem Topf oder in einer Friteuse das Fett erhitzen, optimal sind dabei 170°C. Mit Hilfe eines Eisportionierer oder mit 2 EL Kugeln formen und in das heiße Fett geben. Nie mehr als 4-5 gleichzeitig frittieren, sonst wird das Fett zu schnell kalt.
  3. Die Bällchen solange frittieren bis sie goldbraun sind, dauert ca. 3-5 Minuten, dabei immer mal wieder etwas wenden.
  4. Die fertigen Bällchen auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller geben und etwas abkühlen lassen. Die noch lauwarmen Quarkbällchen in Zucker wälzen.

2 Kommentare

  1. Liebe Natascha,
    ich habe dein Blog erst vor ein paar Tage entdeckt und schon sind einige deiner Rezepten gespeichert! Heute möchte ich Quarkbällchen für meine Jungs machen, die gehören einfach zum Fasching und gestern wurde schon gemeckert, dass wir noch keine hatten. Meist holen wir sie in der Bäckerei, aber bei dem Wetter möchte ich nicht mit zwei hustenden Schnupfnasen durch die Gegend laufen…
    Ein paar kleine Fragen habe ich noch:
    Für wieviele Bällchen reicht dieses Rezept ungefähr? Die Angabe „4 Portionen“ ist bei uns sehr relativ… 😉
    Du schreibst, dass sie sich prima einfrieren lassen, wenn (falls!) was übrig bleibt. Ich gehe davon aus, dass die fertig frittierte Bällchen eingefroren werden (mit oder ohne Zucker?), und nicht Bällchen aus rohem Teig vor dem Frittieren. Wie servierst du sie denn wieder? Einfach kalt, schonend aufgetaut, oder werden sie nach dem Auftauen noch irgendwie aufgewärmt? Weißt du ungefähr, wie lange so ein Bällchen zum Auftauen braucht? Stundenlang schonend auftauen im Kühlschrank ist bei spontanem Besuch nicht praktisch…
    Danke schon im Voraus für die Infos! Ich werde weiter auf dem Blog stöbern…

    • Liebe Patricia,
      zunächst einmal vielen herzlichen Dank für die lieben Worte und natürlich *HERZLICH WILLKOMMEN* ❤️ Wie schön, dass du die Quarkbällchen ausprobieren möchtest, auch hier sind sie immer gerne gesehen und *ratzeputz* vernascht.
      Hihi, ja es ist schwierig eine genaue Mengenangabe zu machen (sollte ich mal im Rezept anpassen 😉 ), da es immer auf die Größe ankommt. Meine sind im Durchschnitt etwa „Pflaumgroß“, d.h. ich bekomme aus dem kompletten Teig mindestens 30 (- 40) Quarkbällchen.
      Ich friere (was selten vorkommt) immer fertige, bereits gezuckerte Quarkbällchen ein. Zum Auftauen, nehme ich die Quarkbällchen einfach aus dem TK-Fach, lege sie auf ein Backblech und lasse sie ca. 1 Stunde bei Raumtemperatur auftauen (da kommt es auch immer auf die Größe an). Quarkbällchen werden bei uns, generell im kalten Zustand vernascht . Ich hoffe ich konnte deine Fragen einigermaßen beantworten und wünsche dir ganz viel Spaß mit dem Rezept und beim weiteren Stöbern…
      Zuckersüße Grüße
      Natascha

Hinterlasse ein Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.